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40. Rennsteiglauf PDF Drucken

Der 40iste und wir sind dabei. Auf dem Rennsteig und Wetterkabriolen: sehr warm am Freitag, kalt, frostig, regnerisch, gewittrig am Abend in der Nacht des Vortages, präsentiert sich der Lauftag selbst nur noch als kalt. Doch ein tolles Quartier in einem Bungalow-Wanderparadies, sozusagen von Berlin-Neukölln ins Steinachtal, erfreuen die Kinder und unsere Gemüter. Die Kälte lässt uns diesmal auch spät (10min vor Start) in Neuhaus erscheinen, ich trabe los, stelle mich in den Pulk und bekomme zum Glück noch das Mentalnitrat "Rennsteiglied" mit. Der kalte Wind ist in der Läufermenge eh nicht zu merken und die alten Läufer sagen "Es regnet heute nicht" - kann man sich drauf verlassen, wissen wir vom Harz auch, wenn wir mit ihm leben... 

Informationen zum Wettkampf:
2012-05-12 09:00:0040. GutsMuths-RennsteiglaufNeuhaus am Rennweg43,2 km 

Zeit: 03:07:21 netto (03:01:39 M)
Platz: 26, M35 5

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BIG 25 PDF Drucken

Einmal in der Hauptstadt laufen! Nachdem ich mich nicht überwinden konnte, den horrenden Preis für den Berlin Marathon im September zu bezahlen, haben wir uns kurzerhand für den BIG25 entschieden; denn der geht auch durchs Brandenburger Tor. Was ist den BIG25? Früher einmal als die "25 km von Berlin" oder "Franzosenlauf" bezeichnet, steht nun vor der 25 der Name eines großen Versicherers, wie wir lernen durften. Nennen wir das Kürzel doch einfach "Bin In Berlin Gelaufen" oder "in BerlIn Gelaufene 25" - das wäre treffender - seis drum. Die Startunterlagen holen wir zunächst im "abgewrackten Karstadt Sport am Kurfürtsendamm", alles unkompliziert und moderat, ohne Hektik ab und verkrümeln uns dann schnell in eines der alternativen Kaffees ain Neukölln - oh Gott - Neukölln, das schrecklichste aller Viertel, ja, aber hier haben wir bei der Tante gutes Quartier und das Hippie- und Herta-Chaos stört überhaupt nicht.

Nach einer kalten Nacht voller Regen und trotzdem stattfindenen Straßenlärm, waren wir am Morgen nicht sehr zuversichtlich, dass es schön sein könnte, lange Straßen durch Berlin zu laufen. Wir reisen mit der U-Bahn zum eindrucksvollen Bau des Olympia-Stadion, viele Sportler sind bereits vor Ort; aufgrund der Weitläufigkeit des Geländes ist hier aber alles geordnet. Wir riskieren bereits einen Blick auf die "blaue Bahn" - man sieht gar nicht mehr, das Herta gestern abend hier gespielt hat. Viele lassen sich vor den Säulen fotografieren. Hier ist auch der Start. Ich verlasse meine Überkleidung und klappere bis zum Startbereich. Zunächst starten die 10er, HM, und 25er. Finn läuft ebenfalls seine ersten 2, 15min später. Nach einer honorigen Ansprache und Vorstellung der Spitzenathleten geht es gleich sehr schnell los - über die olympische Brücke zum Westen, "bergab" auf die Siegessäule zu. Auf breiten Straßen erreichen wir ohne Zuschauer über den Kaiserdamm, die Bismarckstraße und die Straße des 17. Juni die Säule. Nach deren Umhalbrundung ist bereits das Brandburger zu sehen. Wir passieren den Abzeig HM-25, denn nur die 25er dürfen durchs Tor. Am Brandburger Tor stehen jubelnde Menschen und Vereine der Läufer. Es ist ein tolles Gefühl - zumindest für einen Dörfler und Kleinstädter - dieses zu durch laufen. Es ist sauber, die Straßen sind neu, nicht wie aus den Anfangstagen, an denen wir es einstmals als Tourist besichtigt hatten. Das Tempo wird hoch gehalten. Weiter geht es zum Bogen Potsdamer Platz, Leipziger Straße, Tiergartenstraße. Hier treffen wir wieder auf die HMler. Waren die "langsamen" vorher hinter uns, müssen wir sie nun umspurten, irgendwie hinderlich. Nun, wir haben ja keine Ambitionen :-). Klar, dass wir noch den Ku'damm mitnehmen müssen, bevor wir wieder den Anstieg zum Stadion in Angriff nehmen. Ich zähle ein wenig die Kilometer, denn jetzt heißt es einteilen. Nach der olympischen Brücke kommt jedoch das Stadion in Sicht und ein wenig euphorisch, freue ich mich auf den Einlauf. Denn jetzt geht es in das Stadion hinein auf der blauen Bahn ins Ziel und das alles unter 1:40 - geschafft.

Kinder haben ebenfalls die Möglichkeit, in das Stadion einzulaufen. Dazu läuft Finn den Kinderlauf über 2 km ebenfalls startend vor dem Stadion, dieses umrundend und über das Südtor auf die blaue Bahn - Medaille garantiert.

Fazit: Ein Lauf für breite Straßen und Berlin gleich eigentlich wenig für "Sightrunnung" geeignet. Sollte man jedoch gerne einmal für weniger Geld durchs Brandburger Tor und ins Olympiastadion laufen wollen, sei dieser hier (25er) empfohlen. Der Zieleinlauf ist wirklichh toll.

Was man wissen sollte:

  • Der Lauf über gerade und breite Straßen kann sehr wetteranfällig sein - Wind, Schlagsonne, etc.
  • Hier kann man auch Elite "bewundern".
  • Die Verpflegung auf der Strecke ist minimal - Wasser, Limmonade.
  • Man läuft auf Asphalt, also leicht und ohne sich die "Füße zu verknorkeln".
  • Zielverpflegung - Kinder bekommen keine, Erwachsene Wasser und Apfelstücke - enttäuschend.
  • Geduscht wird im Zelt, sonst gehen die Stadion-Duschen kaputt :-).

Informationen zum Wettkampf:
2012-05-06 10:00:00BIG 25Berlin25,2 km 

Zeit: 01:38:58
Platz: 51, M35 14

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33. Harzquerung PDF Drucken

Was läuft man nicht alles für einen Goldenen Bär und ein glückliches kleines Mädchen... Fiel zunächst die Auswahl zwischen HQ und OEM (der wieder mal am gleichen Wochenende stattfinden muss) nicht leicht, nahm uns das Wetter die Entscheidung ab. Denn während der vorherigen Jahre immer gebangt werden muss, ob die Strecke eisfrei, regenfrei oder sonstiger Kabriolen frei gelaufen werden kann, kämpfen wir nun mit 25°C in Benneckenstein Ende April! Kurz und gut, kurze Kleidung herausgesucht und diesmal für die 51 mutig an den Start gestellt. Pünktlich schießt ein Bürger meisterlich die Strecke frei und wir "stürmen" los - nein - wer das so angeht, startet auf der 25 oder kann nicht lesen. So gehen wir es bescheiden auf der alten Bobbahn an, ohne gleiche außer Atem zu kommen, denn die ersten steilen Stückelchen kennen wir zur Genüge. Arme Läufer Arme schwingend laufen den Armeleuteberg Richtung Zillierbachtalsperre. Hier bietet sich ein erster schöner Blick auf das ruhig liegende Stauwasser. Die Staumauer querend, laufen wir linksseitig durch einen Waldpfad an Elbingerode vorbei Richtung Drei-Annen-Hohne um dann zuvor wieder nach Königshütte einzuschwenken. Die ersten Huckel sind erklommen und die "Knochen" warm. So lassen wir es Rollen. An der Brockenstraßenquerung leitet uns der NSV, so geht es hinab zum ersten 11 km Verpflegungspunkt. Freundlich werden wir begrüßt und verköstigt - nun - weiter unterhalb der Mandelholztalsperre in die Waldpfade hinein. Königshütte grüßt vordem seine Läufer, die Feuerwehr sperrt die Straße; wichtig wird das heute sein, denn das lange Wochende fordert seinen Motorrad-Straßen-Tribut. Auf dem Weg nach Trautenstein öffnet sich der Wald, über die Harzhochwiesen, mit Butterblumen queren wir die kleine Örtlichkeit, um dann durchs Dammbachtal Richtung Benneckenstein zu fabulieren - unser Harz - es duftet nach Frühblühern - betörend! Nun, am Abzweig auf "der Lange" erwartet uns die 20 km Verpflegung - wieder ein freundliches Angebot an Stulle und Obst, Salz und Zitrone, Tee in braunen Plastebechern - bestens bekannt aus der Kindergarten- und Schulzeit :-). Weiter im Auf und Ab der Waldpfade ergründen wir nun die anspruchsvolle bekannte 2. Hälfte, auf der dann auch verwegene 28 km-ler gesehen werden, die von Benneckenstein aus starten werden. Es geht steil ins Thumkuhlental hinab zur Harzquerbahnquerung und sogleich wieder den Sophienhöfer Stieg hinauf. Sophienhof ist ein Kleinod mit Besonderheiten: unsere Mittagsstation und ich lese zudem "Ziegenhof mit Ziegenmilcheis", hier werden wir nachher noch zurückkehren und eines probieren. Zunächst aber Nahrung und Getränk aufgenommen und geschwinden Schrittes laufend, jedoch nicht ohne Entspannung Richtung letztem "harten" Kriterium der Strecke, streben wir nun dem Poppenberg entgegen. Ich habe mir Kraft aufgehoben und vorgenommen, die ganz steilen Stücke zu marschieren. Mein Konzept funktioniert und ohne Schwerz erreiche ich den Berg-Verpflegungspunkt. Die Wärme, die uns hier aus Richtung Nordhausen entegenströmt... Neustadt ist nicht weit - doch Vorsehen es geht nun stetig und teilweise steil bergab. Am Neustädter Bad laufen wir ein, durch die kleine Stadt und ihrem Torbogen hindurch und erreichen die letzte große Verpflegung am Eiskaffee. Noch einmal Wasser aufgenommen, folgt nun das letzte Stück durch die "Rüdigsdorfer Schweiz" mit seinen kleinen 3-bissigen-Anstiegen. Wem noch zumute ist, blickt auf Wiesen und Blumen, seltenen Geschickes, Karstlandschaft, jedoch mit der letzten "Klippe" erreicht man die Aussicht auf Nordhausen. Betörend auch hier der Duft des bereits hoch stehenden Raps- und der Kirschbaumblüte über die staubige Gumpe-Straße in das Stadion hinein...Ultra; und was war nun mit dem Bär? Einen 61cm Bären gibt es hier für den Einser in der AK und deshalb freut sich dann auch ein kleines Mädchen beinahe mehr als der Latscher über seine geschaffte Strecke.

Nachtrag: An der Tanner Straße probt die FFW den Löschangriff, so stürmen wir über gerade "geworfene" Schläuche hinweg. Achtung! Hier im Wald ist was los! Nach Neustadt fällt mich ein Hund an - Oma bekommt ihn nicht mehr angeleint - Himmelhergottdonnerwetter - schimpfe ich...

Fazit: Wer Landschaftslauf sucht, kommt hier 110%ig auf seine Kosten. Man sollte nicht zimperlich sein, doch die bemerkenswerte familiäre und freundliche, liebevolle Organisation suchen ihresgleichen. Zu viel des Lobes? Mitnichten!

Was man wissen sollte:

  • Ziele von Zeiten und Geschwindigkeit kann man aufgrund des anspruchsvollen Profils revidieren.
  • Die Kräfte sind gut einzuteilen.
  • Die Verpflegungsstellen liegen zu Beginn im ca. 10 km Abstand; wem das zu wenig ist, der nimmt etwas mit.
  • Es gibt kein Tamtam und Messegekrams.
  • Die Startnummerausgabe kann ein wenig dauern - Zeit zum Kennenlernen und Unterhalten.

Informationen zum Wettkampf:
2012-04-28 08:30:0033. HarzquerungWernigerode - Salzbergstraße51 km 

Zeit: 04:06:42
Platz: 4, M35 1

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10. Spreewald-Marathon Biospärenreservatlauf PDF Drucken

Informationen zum Wettkampf:
2012-04-21 10:00:0010. Spreewald-Marathon BiospärenreservatlaufLübbenau21,1 km (HM) 

Zeit: 01:26:16
Platz: 2, M35 1

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6. Bergmarathon
26.05.2012 10:00
Bad Harzburg
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