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... und kein bisschen Schlamm.
Nach dem es nun wieder eine Woche nicht geregnet hat :-), freue ich mich auf den 32. KBL besonders. Als ich in Bad Frankenhausen ankomme, starten bereits die MTBler. Das Feld ist 10min. lang. Ich vermute, dass dieses Jahr mehr Teilnehmer da sind, als sonst. Die Schlosswiese ist nicht matschig - och, ein wenig kalt weht der Wind. Einen Parkplatz finde ich in der Nähe am Anger, nach dem ich freundlich eingewiesen wurde. Hier werde ich nachher auch auf dem "Apfelschnäppermarkt" noch vorbeischauen. Schnell die Startnummer geholt (im stickigen Festzelt) und umgezogen. Beim Aufwärmen sehe ich, dass die Therme ein Kneipp-Gelände und -Park bekommt - nicht schlecht; ebenso neu angelegte Wege und Pflaster, so dass Bad Frankenhausen hier einen guten Eindruck machen wird.
Nach den Marathonis starten wir, die HM pünktlich 9:15 Uhr. Durch die Stadt geht es sogleich Richtung Norden in den Kyffhäuser-Wald. Stetig bergan laufen wir auf Wegen mit Schiefer- und Schottergrund. Der größte Höhenunterschied ist nach ca. 4km genommen, nun geht es wellig auf Forststraßen auf dem Klein-Gebirge entlang. Hier und da Ausblicke in die goldene Aue. Alle 5km gibt es Verpflegungspunkte, alle 1km gibt es eine Tafel mit "Noch X km" - Urgh. Das Geläuf ist prima, ich fühle mich auch so und laufe abwechselnd mit 2 älteren Sportlern mit. Schwierig finde ich die lange Gerade bis Kilometer 10. Hier treffen wir auch auf MTBler der MTB-Marathon-Distanz - Vorsicht ist geboten! Über waldigen Grund geht es nun bereits wieder Richtung Udersleben. Bevor ich auf die Kirschwiesen komme, treffe ich zahlreiche Walker - die ein wenig Joggen - na nu? Da die Natur diesmal ein wenig zurück ist, gibt es leider keine große Kirschblüte. Leicht abschüssig erreichen wir Udersleben, mit seinem ungeraden Pflaster. Feuerwehrmänner weisen den Weg! Im Ort lasse ich ebenso, wie die anderen Stellen, Getränke aufgrund der Temperaturen aus. Dann kommt der "Zahnbeißer"-Berg bis zum Flugplatz hinauf. Die Tore sind wieder offen, so dass man sehr schön die Kleinflugzeuge sehen kann. Am Ende der Wiese durch ein Waldstück wird es ein wenig eng mit weiteren Walkern und Radlern, bis wir am "Elefantenklo" auf die 14km-Läufer und Folklore treffen. Steil bergab nehme ich den nächsten Kilometer mit Schwung - nur nicht umknicken. Die letzten 2km gehen wieder durch die Stadt zur Schlosswiese. Im Park muss ich leider noch "Weg da!" rufen, das hier offensichtlich Leute auf der Lauf- und MTB-Strecke spazieren. Im Einlauf drehen wir noch eine Wiesen-Ehrenrunde und schon "sind wir drin". Mein Ziel, die Zeit aus 2009 zu unterbieten, habe ich mit 1:36:11 gut erreicht. Damit konnte ich mich auf der 12 platzieren (in der M30 Platz 3) - weiteres hier.
Fazit: Den Kyffhäuser-Berglauf bezeichne ich als richtigen "Geheimtip", natürlich auch, weil dies meine alte Heimat ist. Das Wetter eignete sich prima zum Laufen, der Streckengrund war diesmal sehr gut. Die Organisation ist sehr proffesionell, ein paar Toiletten mehr wären hilfreich. Duschen kann man in der Therme unter Nachweis seiner Startnummer. Drinken, Essen und Beiprogramm gibt es reichlich. Es sind viele Kinder und Familien vor Ort. Der zeitlich parallel stattfindende Markt lud nach der Veranstaltung ein. Die Stadt selbst, ist ebenfalls sehr sehenswert. |
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Auf zum Possen! Über Nordhausen fahre ich in das kleine Gebirge nahe Sondershausen. Früher war dieser neben den Bebraer Teichen Ziel zahlreicher Rennradtouren, warum nicht auch einmal wieder dort laufen. Wie man an der Zahl des Laufes sieht, geht dieser bereits ins 20. Jahr, am 20. März und 20 Kilometer zum 20. Lauf - also sowas. Der Schnee und das Eis sind gerade abgetaut, es ist vorvorfrühlingshaft und auf dem Weg durch den Harz regnet es stärker. Der Possen ist jetzt schnell über die neue Umgehung zu erreichen, auf der Einbahnstraße bis zum Gasthaus sehe ich bereits Teile der Streckensperrung. Ich denke, hier wird es auch ein paar Berge geben. Oben angekommen, leichter Nieselregen, Wind und Böhen - ziemlich kalt. Ich hole mir meine Startnummer 401 aus dem alten Saal der Gaststätte. Da ich keine "privaten" Umkleiden finden, ziehe ich mich im Auto um. Ich habe noch Zeit, die MTB-ler auf die lange Strecke fahren zu sehen. Flitzilauf und einige kleinere Läufe starten außerdem, dann sind wir dran - später erfahre ich: 82 Läufer. Es geht aber gleich flott los - über die matschige Wiese auf die überwiegend geschotterten auch gepflasterten Forststraßen. Forstarbeiter sind auch unser einziges Publikum, einzelne Wanderer und die Streckenposten natürlich. Nach den ersten 5km merke ich, dass ich zu flott unterwegs bin, außerdem lässt mich immer noch ein lästiger Schnupfen pumpen. Ich gehe ein bischen runter, dass es nicht zu weh tut und versuche mein eigenes Tempo zu finden. Zu warm angezogen, koche ich jetzt ein wenig, ziehe die Jacke doch aus und finde langsam meinen Schnitt. Die Strecken sind mit leichten Anstiegen gespickt, immer wieder auch steilere Abschnitt. Der Wald hat leider noch nicht viel zu bieten, nach diesem langen Winter. Jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht in ein paar MTB-Nachzügler gerate. Auf der Hälfte der Strecke gibt es warmen! Tee, den ich dankend ablehne. Das 3 Viertel geht nun etwas leichter, da die Sonne hervorlugt, puste ich ein wenig bis zum letzten Abschnitt. Hier gibt es einen "unbewachten" Abzweig von den harten Schotter und Teerstraßen auf einen Waldweg, was gut tut, da hier der Boden merklich weicher ist. Gleich muss noch der letzte Poppenturmanstieg kommen. Ich arbeite mich an meinen Vordermann heran. Es gelingt mir, diesen kurz hinter der Anhöhe zum Zieleinlauf einzuholen. Hier will ich direkt ins Ziel, man muss jedoch noch eine Ehrenrunde über die Wiese drehen. Durch meinen Irrtum, fehlt jetzt der Schritt meinen Platz zu halten. Ich werde noch von 2 Läufern überholt und erreiche als 20ster das Ziel in ca. 1:28h.
Fazit: Ein landschaftlich schöner und familiärer Lauf, wenn auch sehr früh im Jahr. Etwas schwierig und kräftezerend wegen mgl. Wetterlagen und des Streckenprofils. Leider gibt es im Ziel keine Duschen, dafür aber selbst gebackenen Kuchen, Kaffee, Thüringer Rostbratwurst und jede Menge Kindergebramsel. Schön ist auch für die "mitreisende" Familie, dass ein Kinderlauf angeboten wird und der Zeitvertreib durch die zahlreichen Klettergeräte und natürlichen Angebote kurzweilig wird. Sehr empfehlenswert!
Den GPS-Link gibt es hier:  |
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Heute fand der 28. Celler Wasa-Lauf statt. Nachdem ich letztes Wochenende aufgrund des nächtlichen Schneeeinbruchs nicht zum Albert-Kuntz-Lauf nach Nordhausen gestartet bin, soll dies mein Einstieg ins Laufjahr sein. Schnell erreiche ich Brauschweig, dann geht es entlang der Bundesstraße schnurgerade bis nach Celle. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen beachtend (sehr zu empfehlen, wg. der Fotoapparate), benötige ich etwa 1,5 Stunden. Da ich nach dem Lauf Duschen will, suche ich mir einen Parkplatz in der Nähe des Sportforums, die Innenstadt ist eh voll gesperrt. Ich gehe dann erst einmal ins Stadtinnere, um meine Startnummer zu holen. Hier ist schon Douwabou und die 5km werden bereits gelaufen - viele Kinder, großer Jubel an der Strecke, Eltern, Großeltern, Freunde... Auf dem Schlossplatz stelle ich mich am A-H-Zelt an, da ich spät gemeldet habe, bin ich nicht sicher auch eine Startnummer zu bekommen, doch alles hat geklappt. Ich schaue mir noch ein bischen den Trubel an und ziehe mich um.
13:15 Uhr geht es mit einem Böllerschuss los. Ich platziere mich ein wenig zu weit hinten im Feld, nach dem Start ist es schwierig vorwärts zu kommen. Ich muss konzentriert laufen, da überall Laternen, Absperrungen, Straßenkanten und Straßeneinbauten, wie Reflektoren, "lauern". Einige Läufer verhalten sich beim Überholen auch unfair, sie schubsen und stoßen, verwenden die Ellenbogen, da darf man nicht zimperlich sein, oder sich durch Aufregen aus dem Takt bringen lassen. Auf dem Parkabschnitt gelingt mir es dann auf dem Matsch-Rand einen Pulk zu überholen, dann läuft es sich ein wenig gleichmäßiger. Es wird wärmer, teilweise kommt die Sonne heraus. Nach der ersten und zweiten Runde fühle ich mich gut, dann gehe ich ein wenig langsamer in die dritte Runde, die ich aber nach der Zeittafel nicht wirklich langsamer gelaufen bin. Stadtlauf typisch stehen überall Menschen, die Klatschen und Winken. Es riecht nach Mittagessen, Kaffee und Kuchen... In der 3. Runde möchte ich auch etwas Drinken, erwische aber einen Becher gelbes Irgendwas, was ich lieber nicht probiere und als nächstes warmes! Wasser - da dreht sich einem ja der Magen um. So, die 4. Runde bin ich noch gut zusammen, trödele aber trotzdem ein wenig, bis ich bei Sabine Willberg ankomme. Toll - und das an der Foto-Stelle. Ich sehe den Schlosspark. Ab hier spurte ich ins Ziel und die 20 km sind in 1:27.05 geschafft.
Fazit: Für meinen ersten Stadtlauf bin ich gut zurechtgekommen - auch mit dem Pflaster. Das Gedränge am Start war mir von anderen größeren Läufen bekannt, jedoch kann man hier nicht notfalls "ins Gebüsch springen", sondern muss sich sehr Vorsehen nicht umzuknicken oder anzuecken. Auch die 90° Kurven sind ein wenig ungewohnt... im großen und ganzen hat es aber Spaß gemacht. Alles in allem also ein gut organisierter und großer Lauf, ich denke auch mit vielen Laufnovizen einfach ein Famillienereignis.
Wie es gelaufen ist, kann man auch hier sehen.
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Heue fand bei "leichtem" Winterwetter der Wernigeröder Silversterlauf statt. Schön für mich, denn ich muss nicht fahren und kann zum Start/Ziel, dem Marstall, zu Fuß laufen. Nach einem Blick gestern abend aus dem Fenster bin ich jedoch ein wenig wettertraurig - Eisregen, wenn wir da überhaupt laufen können. Der Morgen bringt jedoch leichten Schneekrisel, welcher das Eis der vergangenen Tau-Frier-Tage überdeckt. Leider hat der Veranstalter jedoch aus der 16km Strecke einen Rundkurs gebastelt, der 4x über den Schlossberg, denn die schöne Runde auf dem Annaweg über den Hunsrücken und zurück, führt; sicher eine Entscheidung, aufgrund der widrigen Bedingungen. Pünktlich 10:15Uhr geht es los, nachdem die Kinder von ihrem Lauf wieder zurück sind. Es geht die Schlossstraße hinauf, ins Christianental hinunter, durch den Wildpark, oberhalb des Wildparks zurück, wieder auf das Schloss und bis zur Wendeschleife, etwas oberhalb des Marstall gelegen. Die 16ner runden 4 mal die Strecke. Ich sehe entspannte Laufgesichter. Schön ist diesmal, nicht allein zu laufen - entweder ich kann einholen, werde überholt oder Zuschauer, die das Schloss besichtigen wollen, säumen die Strecke. Die Straße ist ein wenig schneematschig, macht aber nichts, habe ja Stulpen an und Trail-taugliche Schuhe. Entspannen kann ich mich auf dem Waldwegstück oberhalb des Wildparks - wieder schade eigentlich, dass wir nicht die originale Strecke laufen. In der dritten Runde bremse ich, für meine Verhältnisse, ein wenig zur Entspannung ab und schaue ein wenig die winterliche Umgebung an und in die Gesichter der Menschen, die mir begegnen. Die meisten scheinen zu denken - Laufen - bei dem Wetter? Die Wandergruppen grüßen, schmunzeln und klatschen - ich lache zurück. Nach der 4. Runde bin ich auch schon im Ziel. Dort schnappe ich mir 2 Becher Tee (Thermobehälter nicht stehenlassen!) und trabe nach hause, damit ich nicht unnötig kalt werde. Das geht leicht - aha - richtig gelaufen, offenbar. Fazit: Trotz oder aufgrund des Rundkurses ein schöner Lauf mit nettem Publikum und prima Ziel-Versorgung und Betreuung. Sehr ordentlich organisiert und mit geringem Beitrag.
Informationen zum Wettkampf: hier |
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