| 28. Celler Wasa-Lauf |
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Heute fand der 28. Celler Wasa-Lauf statt. Nachdem ich letztes Wochenende aufgrund des nächtlichen Schneeeinbruchs nicht zum Albert-Kuntz-Lauf nach Nordhausen gestartet bin, soll dies mein Einstieg ins Laufjahr sein. Schnell erreiche ich Brauschweig, dann geht es entlang der Bundesstraße schnurgerade bis nach Celle. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen beachtend (sehr zu empfehlen, wg. der Fotoapparate), benötige ich etwa 1,5 Stunden. Da ich nach dem Lauf Duschen will, suche ich mir einen Parkplatz in der Nähe des Sportforums, die Innenstadt ist eh voll gesperrt. Ich gehe dann erst einmal ins Stadtinnere, um meine Startnummer zu holen. Hier ist schon Douwabou und die 5km werden bereits gelaufen - viele Kinder, großer Jubel an der Strecke, Eltern, Großeltern, Freunde... Auf dem Schlossplatz stelle ich mich am A-H-Zelt an, da ich spät gemeldet habe, bin ich nicht sicher auch eine Startnummer zu bekommen, doch alles hat geklappt. Ich schaue mir noch ein bischen den Trubel an und ziehe mich um. 13:15 Uhr geht es mit einem Böllerschuss los. Ich platziere mich ein wenig zu weit hinten im Feld, nach dem Start ist es schwierig vorwärts zu kommen. Ich muss konzentriert laufen, da überall Laternen, Absperrungen, Straßenkanten und Straßeneinbauten, wie Reflektoren, "lauern". Einige Läufer verhalten sich beim Überholen auch unfair, sie schubsen und stoßen, verwenden die Ellenbogen, da darf man nicht zimperlich sein, oder sich durch Aufregen aus dem Takt bringen lassen. Auf dem Parkabschnitt gelingt mir es dann auf dem Matsch-Rand einen Pulk zu überholen, dann läuft es sich ein wenig gleichmäßiger. Es wird wärmer, teilweise kommt die Sonne heraus. Nach der ersten und zweiten Runde fühle ich mich gut, dann gehe ich ein wenig langsamer in die dritte Runde, die ich aber nach der Zeittafel nicht wirklich langsamer gelaufen bin. Stadtlauf typisch stehen überall Menschen, die Klatschen und Winken. Es riecht nach Mittagessen, Kaffee und Kuchen... In der 3. Runde möchte ich auch etwas Drinken, erwische aber einen Becher gelbes Irgendwas, was ich lieber nicht probiere und als nächstes warmes! Wasser - da dreht sich einem ja der Magen um. So, die 4. Runde bin ich noch gut zusammen, trödele aber trotzdem ein wenig, bis ich bei Sabine Willberg ankomme. Toll - und das an der Foto-Stelle. Ich sehe den Schlosspark. Ab hier spurte ich ins Ziel und die 20 km sind in 1:27.05 geschafft. Fazit: Für meinen ersten Stadtlauf bin ich gut zurechtgekommen - auch mit dem Pflaster. Das Gedränge am Start war mir von anderen größeren Läufen bekannt, jedoch kann man hier nicht notfalls "ins Gebüsch springen", sondern muss sich sehr Vorsehen nicht umzuknicken oder anzuecken. Auch die 90° Kurven sind ein wenig ungewohnt... im großen und ganzen hat es aber Spaß gemacht. Alles in allem also ein gut organisierter und großer Lauf, ich denke auch mit vielen Laufnovizen einfach ein Famillienereignis. |
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